Sonntag, 24. April 2011

Ostern

Als Kind war für mich Ostern Großfamillie. Viel mehr als Weihnachten, das hauptsächlich mit Eltern, Großmutter und deren Schwester gefeiert wurde. Ostern war Kärnten; Ostern war mindestens 5 verschiedene Schinken und harte Würstel und frischer Kren und Reindling und bunte Eier und jede Menge Onkel und Tanten und Cousins und Cousinen. Ostern war sich endlos aneinander reihende Besuche bei Verwandten und Nester suchen und verstecken und Osterfeuer und Schinkenweihe und ...

Später hab ich versucht die Großfamilie für meine Kinder zu organisieren. Möglichst alle einzuladen, Eier für die Kinder verstecken, Schinken kochen, Reindling backen und das weiterzugeben, was ich selber so genossen habe. Vermutlich hab ichs hauptsächlich für mich gemacht.

Onkeln und Tanten sind wie die Eltern in der Vergangenheit zurückgeblieben, zu Cousinen und Cousins ist der Kontakt nur mehr sehr lose.

Heute ist Ostern ein ruhiges Wochenende an dem ich endlich wieder einmal dazukomme mich und mein Klumpert zu ordnen. An dem es für Georg und mich Gselchtes als Schinkenersatz gibt, dafür aber frischer Spargel direkt aus dem Weinviertel.

Und die Kinder? Irmgard hat ihre eigene Kärntner Großfamilie gefunden, die ihr wichtig ist, wo sie all das wiederfindet, was ich auch mal hatte, mich braucht sie dazu nicht mehr. Gerhard wird sich rühren, wenn er etwas möchte, bis jetzt scheint er zufrieden.

Das ist österliches Altwerden!

Donnerstag, 5. August 2010

Sicherheit durch authentisches Auftreten

m Grunde stehen wir immer in der Öffentlichkeit. In unserem beruflichen Umfeld, bei unseren ehrenamtlichen Tätigkeiten, in unserer Freizeit. Wir sind gut ausgebildet, wissen zu argumentieren, uns durchzusetzen. Oft ist uns aber nicht bewußt, dass nur 7% der Inhalte, die uns wichtig sind, beim Gesprächspartner ankommen. Wir bedenken nicht, dass er oder sie sich längst ein Urteil über uns gebildet hat, bevor wir überhaupt die Chance bekommen, den Mund zu öffnen. Unser "Ausdruck" hinterlässt einen "Eindruck" - und der sollte optimal sein. Nicht besonders schön, nicht besonders trendy, nicht besonders businesslike oder was auch immer sondern authentisch, ein Abdruck unserer individuellen Identität.
Und für uns selber ist es auch eine große Erleichterung, wenn wir uns in unseren Hüllen wohlfühlen, nach einem letzten Kontrollblick in den Spiegel unser Aussehen vergessen können und uns wichtigeren Dingen, den Inhalten zuwenden können.

Samstag, 15. August 2009

Sommer 2009

Mitte August bekomme ich jedes Jahr das Gefühl, dass sich der Sommer unweigerlich dem Ende zubewegt. Das Licht ist anders, die Luft trotz Hitze irgenwie weicher und das Wissen, dass bald wieder der echte Alltag beginnt, macht melancholisch.

Die letzten Wochen waren auch endlich mal Urlaub vom Richtigen, mit Faulenzen, Neues sehen und Auftanken. Ich hätte nicht gedacht, dass Ungarn mit Kiskunhalas mir das wirklich vergönnen wird.

Und danach Venedig mit der Biennale: ein Kaleidoskop zum Staunen. Das ist Kunst, wie sie heute wohl präsentiert werden muss. Ein intelligenter, kritischer Vergnügungspark, bei dem an jeder Ecke ein neues Wunderwerk wartet, dass einen ansprechen, zum Denken anregen oder auch abstossen darf. Ich hätte noch tagelang so weiterwandern können durch Giardini und Arsenale.

Dienstag, 26. Mai 2009

Ach, diese Aktualisierungen!

Also die Aufforderung nehme ich an! Diese Seite sollte endlich mal wieder aktualisiert werden. Gut!
Somit habe ich 2009 auch schon etwas geschrieben und bin aktuell. Ich verspreche hoch und heilig demnächst neue Fotos rauf zu stellen und mit ein paar Gedanken abzuringen!

Also bis zum nächsten Mal1

Sonntag, 12. August 2007

ÖVP-Frauen strampeln

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Also sind wir letzten Dienstag und Mittwoch, um zu zeigen, dass nicht nur die Junge ÖVP Österreich erfahren kann, bei der Rad-Sommertour mitgefahren. Insgesamt 110 Kilometer! Eine schweißtreibende Angelegenheit, die meine ohnehin nicht wirklich vorhandene Kondition bis aufs letzte gefordert hat. Ehrlich gesagt, ich habe ein paar Mal an Aufgeben gedacht, aber der Ehrgeiz war wohl größer und dann war ich stolz, dass ich es geschafft hab. Ob es mir gelingt doch wieder mehr Sport zu machen? Vielleicht finde ich im Herbst die Möglichkeit.
... und dann fahre ich nächstes Jahr die ganze Tour!

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Eindrücke

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Das bin ich

am 24.2.1957 in Wien geboren; Studium Geschichte und Kunstgeschichte fertig aber nicht abgeschlossen, weil die "Familienarbeit" dazwischen gekommen ist; freiberuflich journalistisch und als Lektorin tätig; erste Schritte in die Politik als geschäftsführende Gemeinderätin in Gumpoldskirchen; ich werde immer mehr zum "alpha-Tier" - Generalsekretärin des Club alpha von 2002 bis 2005; dank privater Turbulenzen wird mir die Frauenpolitik immer wichtiger - über Frauenministerium, Obfrau des Club alpha anschließend bis 2011 Generalsekreträrin der ÖVP-Frauen!

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