Mittwoch, 28. September 2005

Mentoring

Jetzt bin ich wohl endgültig in der älteren Abteilung gelandet. Nicht nur zwei eigene fast erwachsene Kinder, Irmgards Philipp als "Zeitsohn" und jetzt auch noch Eve, meine Mentee als "Zweittochter". mit Eva bei der Mentora Aber, ich glaube man kann sehen, dass wir uns gut verstehen. Hoffentlich kann ich ihr auch wirklich als Mentorin zur Seite stehen. Ich strample ja selber noch genügend, das ist leider keine Frage des Alters. Meine Weiterentwicklung des Mentoring-Gedankens wäre demnach auch ein gleichberechtigter Gedankenaustausch. Schließlich hat auch die Mentee genügend in diese Partnerschaft einzubringen. Neugierde und Energie, um nur zwei Dinge zu nennen. Eva hat von beidem genügend. Sie könnte das gleich im Sinne einer Mentorin an Irmgard weitergeben. Die eigene Tochter nimmt ja oft nicht ganz so freiwillig Hilfe an. Der Gedanke gefällt mir ausnehmend gut. Wir bilden ein gleichseitiges Dreieck und tauschen unsere jeweiligen Erfahrungen aus. Jede als Mentorin und gleichzeitig Mentee. Als kleinste Zelle des Netzes.

Mittwoch, 14. September 2005

Janet Kath

Letzten Montag durfte ich im Club alpha Janet Kath moderieren. Es war das reinste Vergnügen. Eine Frau die, trotz ihres Erfolges, so autenthisch geblieben ist, so frei von der Leber spricht, mit so viel Humor und auch Selbstironie ihr Leben erzählt. Von all den vielen Veranstaltungen, die ich schon begleiten konnte, war das zweifellos eine der für mich anregendsten. Obwohl die Chefin des Möbelhauses Interio um sieben Jahre jünger ist, kann ich sie mir in manchem doch zum Vorbild nehmen. Nämlich sich nicht durch irgendwelche Coachings verbiegen zu lassen sondern, auch wenn manche Äußerung vielleicht nicht glatt gebügelt ist, doch nach dem eigenen Bauchgefühl zu reagieren.

Donnerstag, 8. September 2005

Nachlese Straßenfest

Frauenservice in der Sechshauserstraße. Ein Mädchen aus Georgs Kindergarten-Operngruppe traut sich wie selbverständlich auf "großer Bühne" Popmusik zu schmettern. Wir verteilen 400 Frauenratgeberinnen, ein gratis Nachschlagewerk! Man sollte annehmen, dass das die Frauen interessiert. Aber das ist nicht automatisch so. Viele scheinen uns nicht einmal zu verstehen, andere werden von ihren Männern kurz und bündig an einem Gespräch gehindert. Ein kurzes "nein" auf meine Frage an sie, ob sie eine Ratgeberin möchte kommt von ihm, sie "wagt kein Wort".
Von solchen Erfahrungen abgesehen, glaube ich, dass es wichtig ist zu zeigen, dass ein Ministerium keine graue Betonburg ist, sondern für die Frau auf der Straße etwas anzubieten hat. Und das kommt auch an!

Montag, 29. August 2005

Straßenfest Sechshauserstraße

Am kommenden Samstag, dem 3.September findet wieder ein Straßenfest in der Sechshauserstraße im 15.Bezirk statt. Wenn das Wetter so schön wie im vergangenen Jahr wird, steht einem Tag voll mit verschiedensten Unterhaltungen nichts im Wege. Vor allem die Afrikanische Musik habe ich das letzte Mal besonders mitreißend gefunden. Die Guten hatten nur eine ziemlich lange Anlaufzeit und kamen erst richtig in Schwung, als sie schon wieder aufhören sollten.
Natürlich sind auch die Darbietungen des Konservatorium Vienna und der Sambaschule sehr professionell und gut.
Aber das Wichtigste ist natürlich unser Informationsstand des Frauenministeriums mit Beratung über die Orientierungsseminare für Frauen in Karenz und für Migrantinnen und der Flohmarktstand des Club alpha!

Am Abend vorher, also am Freitag dem 2.9. um 19 Uhr gibt es noch eine Ausstellungseröffnung im Brick5 mit Werken von Maria Temnitschka und Franz Wieser

Im Netz findet Ihr weitere Infos über
das Brick-5 unter www.brick-5.at
Maria Temnitschka unter www.temnitschka.at
das Straßenfest unter www.fuenfzehn.at

Donnerstag, 25. August 2005

Frauenpolitik

Als typische Vertreterin der Problematik "Wiedereinstieg" hab ich am eigenen Leib erfahren, wie wichtig es ist, dieses Thema in das Zentrum der Frauenpolitik zu stellen. Nicht nur, dass aufgrund der nachrückenden geburtenschwächeren Jahrgänge Frauen in meinem Alter in Zukunft stärker und länger am Arbeitsmarkt gebraucht werden, ist auch die persönliche, eigene Altersabsicherung für Frauen wichtig. Sich darauf zu verlassen, dass eine Partnerschaft hält und die geleistete Familienarbeit später dadurch abgesichert ist, stellt sich oftmals als Trugschluß heraus.

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Das bin ich

am 24.2.1957 in Wien geboren; Studium Geschichte und Kunstgeschichte fertig aber nicht abgeschlossen, weil die "Familienarbeit" dazwischen gekommen ist; freiberuflich journalistisch und als Lektorin tätig; erste Schritte in die Politik als geschäftsführende Gemeinderätin in Gumpoldskirchen; ich werde immer mehr zum "alpha-Tier" - Generalsekretärin des Club alpha von 2002 bis 2005; dank privater Turbulenzen wird mir die Frauenpolitik immer wichtiger - über Frauenministerium, Obfrau des Club alpha anschließend bis 2011 Generalsekreträrin der ÖVP-Frauen!

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